Kennst Du die Situation, dass Du Dir Tage, Wochen oder gar Monatelang Gedanken gemacht hast über etwas. Du hast Dir Sorgen gemacht, konntest nicht schlafen und hast Dich gefühlt wie ein Teenager der das erste Mal verlassen wurde in seinem Leben.

Einige Zeit später, im Rückblick, hast Du herausgefunden, dass Du der Sache damals viel zu viel Wert beigemessen hast und dass Du eigentlich hättest darüber lachen können.

In diesem Beitrag Räumen wir mit unnützen und überbewerteten Dingen auf, welche von allem Anfang an keinen Gedanken Wert sind.

  1. Nachrichten

Ja genau, Nachrichten. Die Tagesschau! Wenn Nachrichten über positive Dinge berichten würden, würde sie kein Mensch schauen. Also stürzen sie sich Sensationsgeil auf alles Negative in der Welt.

In der globalisierten Welt sogar auf Autounfälle in Peru bei welchem eine Ameise gestorben ist und ein Hase erschreckt wurde.

Lass die Finger davon und Du wirst bemerken wie befreiend ein Leben ohne diese negativen News ist. Zudem kriegst Du ja auch ungewollt die aktuellsten News bei jeder Gelegenheit mit…

2. Erwartungen anderer Menschen

Jeder Mensch hat den inneren tiefen Wunsch etwas Besonderes, d.h. individuell zu sein. Doch kein Mensch gönnt dem anderen diese Individualität. Wenn Du Dich nach den Erwartungen Deines Umfeldes und speziell Deiner Eltern, richtest, endest Du als Kümmerversion Deiner selbst in einem Büro mit einem hundert Prozent Durchschnittsjob mit einem Durchschnittsgehalt und allem weiteren durchschnittlichen in Deinem Leben.

Wage etwas! Auch wenn es schiefläuft, dann hast Du es wenigstens probiert und hast was zu erzählen.

P.S. Der erste Schritt in die Individualität und raus aus dem Mittelmass ist: … N-E-I-N… sagen zu lernen. Wenn Du das gelernt hast, dann bist Du schon einen grossen Schritt weiter als viele andere

3. Vergleiche mit anderen

Dein Kumpel hat sich einen neuen Wagen gekauft mit xy PS und Deine alte Schleuder hat nur… und ist nur…. Deine beste Freundin erwartet Ihr drittes Kind und Du hast noch nicht einmal einen Partner… Na und?

Es soll Dich komplett am Arsch vorbei gehen was andere haben und Du nicht.

Meine persönliche Erfahrung zu diesem Thema ist folgende: Immer das was Du hast, schätzt Du als weniger Wertvoll ein, als dass was Du grad nicht hast.

D.h. wenn Du Vergleiche ziehst, dann ist das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner als Deines. Interessanterweise empfindet der Typ auf der anderen Seite des Zaunes das genau umgekehrt und denkt das Gras bei Dir sei grüner.
Merkst Du etwas? Wenn Du Dich von den Vergleichen nicht lossagen kannst, dann überlistet Dich Dein Unterbewusstsein immer und Du wirst immer unglücklich sein, weil Du nicht an das grünere Gras ran kannst.

4. Perfektion

Ja ja, ich weiss. Bei diesem Punkt springen mir gefühlt 80% der Leser an die Gurgel. Dürft Ihr! Ich bleibe dabei! Perfektion sollte Dir so schnell am Arsch vorbeizischen wie Du gar nicht schauen kannst.

Ein Bsp: Ich hab einen guten Kumpel der sich vor knapp einem halben Jahr entschieden hat einen Podcast zu machen. Ein halbes Jahr später, der Kumpel hat in der Zwischenzeit das Beste Equipment welches Du für Geld kaufen kannst, aber noch keine einzige Folge aufgenommen! Warum nicht?

Weil er ein PERFEKTIONIST ist. Er hat die erste Folge bestimmt schon über zehn Mal gesprochen und immer wieder verworfen. Obwohl das Ding richtig geil war.

Perfektionisten kommen einfach nicht in die Gänge! Sie missbrauchen ihren Perfektionismus als Ausrede um nichts liefern zu müssen. Was ist nun besser, eine nicht ganz perfekte Folge zu haben, oder keine Folge? Perfekt wird so eine Podcast Folge ohnehin nie sein!

Also: versteck Dich nicht mehr hinter Deinem Perfektionismus und leg unperfekt los!

5. Der richtige Moment

Der richtige Moment ist genauso eine Ausrede wie Perfektionismus. Es mag sein, dass es den richtigen Moment gibt, allerdings findet er nicht Dich, sondern Du ihn!

Wie Du den richtigen Moment findest? Indem Du loslegst. Jetzt, ohne zu überlegen.

Wie häufig habe ich das schon erlebt: Wenn ich z.B. einen Text schreiben muss. Für eine Zeitschrift, eine Anzeige oder sonst was. Ich habe keine Ahnung was ich genau schreiben soll, aber irgendwann lege ich einfach los et voila: Es passiert etwas Magisches. Ich habe den richtigen Moment gefunden.

Sobald ich losgelegt habe, haben sich meine grauen Zellen auf Text ausgerichtet und es ist nur noch so geflutscht.

Wenn ich weiter gewartet hätte, wäre der richtige Moment noch wochenlang nicht gekommen.

Also auch hier: Loslegen ohne auf den richtigen Moment zu warten. Auch wenn ich den ersten Teil des Textes wieder löschen muss, macht nichts. Ich habe ihn fertig weil ich losgelegt habe und in der Regel ist er erst noch richtig gut 😊.

Viele Dinge die wir glauben tun zu müssen, sind selbstauferlegte Einschränkungen. Da wir diese Einschränkungen nie hinterfragen, wird uns das auch nie bewusst.

Du musst nichts. Ausser Du willst es! Keine Karriere, keinen Job, kein freundlich sein, kein Elternbesuch und schon gar kein «es anderen recht machen»!

Lebe nach Deinen Werten und Vorstellungen und es werden sich Leute finden die Dich genauso mögen wie Du bist. Vielleicht nicht viele Leute, aber das sind dann genau die wenigen die Du als Beste Freunde bezeichnen kannst.

Ich hoffe ich konnte Dir den einen oder anderen Denkanstoss geben, worauf Du getrost verzichten kannst.

Dein Zarko – Dein KundenMAGNET

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